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Interviews mit Opfern von Radunfällen       Nach dem Unfall: Ich würde immer einen Radhelm tragen! Über ihre eigenen Erfahrungen bei schweren Radunfällen mit unterschiedlichen Ursachen und Folgen berichten Unfallopfer - teilweise Jahre nach ihren Unfällen - in Interviews mit unseren Präventionsexperten. Wir danken Marinus, Sven, Falk und Manuel sowie den weiteren Verantwortlichen und Beteiligten für Ihre Bereitschaft und Mitwirkung!
Interview am 28.04.2011, Uniklinik Tübingen mit Marinus M., 26 Jahre, durch PHK Dieter König, PP Tuttlingen und ARGE Kinder/Sicherer Schulweg Filmaufnahme- und Produktion: Medienzentrum der Polizei Baden- Württemberg
Marinus M. hatte im Jahr 2000 einen schweren Verkehrsunfall mit dem Fahrrad. Er war damals 15 Jahre alt und erlitt bei dem Unfall u.a. eine schwere Gehirnerschütterung, als er unweit des Elternhauses auf abschüssiger Strecke mit einem Auto zusammen stieß. An das Unfallgeschehen selbst kann sich Herr Merz heute nicht mehr erinnern. Dank Fahrradhelm kam es zu keinen schwereren Kopfverletzungen und keinen bleibenden Schäden. Er war etwa 8 Wochen im Krankenhaus und konnte nach einem halben Jahr wieder in die Schule gehen, musste aber eine Klasse wiederholen. Den Fahrradhelm trug er aus Überzeugung.
Interview am 28.04.2011, Uniklinik Tübingen mit Sven S., 29 Jahre, durch POR Manfred Burger, PP Aalen und ARGE-Leiter Kinder/Sicherer Schulweg Filmaufnahme- und Produktion: Medienzentrum der Polizei Baden- Württemberg
Sven S. verunglückte 1989 im Alter von 11 Jahren schwer mit dem Fahrrad. Bei Sturz trug er keinen Fahrradhelm. Sven übersah, nicht weit vom Elternhaus entfernt, an einer Kreuzung ein Auto, das Vorfahrt hatte. An das Unfallgeschehen selbst kann er sich nicht mehr erinnern. Aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen ist er bis heute deutlich wahrnehmbar körperlich und geistig behindert und kann kein eigenständiges Leben führen. Nach dem Unfall war Sven 3 Monate im Krankenhaus; es folgten 15 Monate Rehabilitation. Sven arbeitet heute in einer Werkstatt für Behinderte. Er ist überzeugt, dass er mit einem Fahrradhelm heute nicht in dieser Situation wäre
Interview am 18.08.2011, Landeskriminalamt Baden-Württemberg mit Falk E., 16 Jahre, durch POR Manfred Burger, PP Aalen und ARGE-Leiter Kinder/Sicherer Schulweg Filmaufnahme- und Produktion: Medienzentrum der Polizei Baden- Württemberg
Falk E. verunglückte im Sommer 2006 im Alter von 11 Jahren schwer mit seinem Fahrrad. Auf dem gemeinsamen Heimweg von der Schule zusammen mit seiner Schwester übersah er einen abgestellten Anhänger und fuhr dagegen. Dabei erlitt Falk schwere Schädelverletzungen. Dank Fahrradhelm hat Falk den Unfall vermutlich ohne dauerhafte Folgen überstanden.