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Fahrradhelm - Tragequoten Helmtragequote bei Kindern konstant hoch Aktuelle Ergebnisse der Bundesanstalt für Straßenwesen (vom 17.05.2017) Quelle: http://www.bast.de/DE/Presse/2017/presse-04-2017.html?nn=605156        Die Zahl der Kinder zwischen sechs und zehn Jahren, die beim Radfahren einen Helm tragen, ist weiterhin auf ihrem Höchststand. In der Gruppe der elf- bis 16-jährigen Radfahrer hat sich die Quote wieder deutlich gesteigert. Das zeigen die Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die jetzt die Sicherungsquoten für das Jahr 2016 veröffentlicht hat.      
Die wesentlichen Erkenntnisse in der Zusammenfassung Alle Altersgruppen Über alle Altersgruppen hinweg hat sich die Tragequote von Fahrradhelmen im Vergleich zum Vorjahr von 18 Prozent auf 17 Prozent verändert. Kinder zwischen 6 und 10 Jahren Die Zahl der Kinder zwischen sechs und zehn Jahren, die beim Radfahren einen Helm tragen, ist weiterhin auf ihrem Höchststand. 76 Prozent der sechs- bis zehnjährigen Kinder (3 von 4 Kindern) tragen einen Helm beim Fahrradfahren. Kinder/Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren In der Gruppe der 11- bis 16-jährigen Radfahrer hat sich die Quote wieder deutlich gesteigert von 29 auf 34 Prozent. Jugendliche und Erwachsene ab 17 Jahre Für Jugendliche und junge Erwachsene ab 17 Jahren lagen die Helmtragequoten in den jeweiligen Altersgruppen zwischen sieben und 21 Prozent, wobei die Gruppe bis 30 Jahre die niedrigsten Quoten aufweist. Erwachsene und Senioren  Nur etwa jeder fünfte Radfahrer trug einen schützenden Helm. Die aktuellen Ergebnisse der BASt basieren auf der Beobachtung von insgesamt 14.760 Radfahrern im Jahr 2016. Die Tragequoten werden von der BASt seit den 70er Jahren erhoben. Anmerkungen: Die Tragequoten sind nach unseren eigenen Beobachtungen in den Bundesländern und selbst dort regional auffallend unterschiedlich. Wir haben in Baden-Württemberg Regionen, in denen wir (nicht wissenschaftlich belegt) höhere Tragequoten bei verschiedenen Altersgruppen feststellen können. Insgesamt ist bei uns eine durchaus positive Tendenz bei der Bereitschaft, sein BESTES durch einen Radhelm zu schützen, zu beobachten. Dies trifft insbesondere auf Radlerinnen und Radler zu, die das Zweirad bewusst und häufig gemeinsam in der Freizeit (etwa gemeinsame Ausfahrten …) oder auf der täglichen Fahrt zur Schule oder zur Arbeit benutzen. Wer’s nicht glaubt – die Beispiele können wir auf Anfrage gerne benennen. „Mir passiert nichts“ ist ein häufig gehörtes Argument Erwachsener, die den Radhelm bei Kindern verlangen, Verletzungen bei sich selbst aber ausschließen. Die Erkenntnisse aus der Unfallanalyse ergeben schlichtweg ein anderes Bild: Jeder kann betroffen sein! Im Gegensatz zum unfreiwilligen Tragen, wenn der Helm nur auf Verlangen der Eltern oder Lehrer getragen wird, setzt freiwilliges Tragen Erkenntnis und Einsicht voraus. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei die Erkenntnis, dass der Helm nicht den Kopf als solches schützt, sondern das Gehirn. Hier konzentriert sich „unser BESTES“ – schützen wir es!        
Grafik: BASt - 76 Prozent der sechs- bis zehnjährigen Kinder tragen einen Helm beim Fahrradfahren